Hermann - Herrscher des Teutoburger Waldes

Wer war eigentlich dieser Hermann, der im Teutoburger Wald als Lichtfigur gilt? Hermann gab es so gar nicht, denn eigentlich hieß er Arminius. Arminius war ein bedeutender Fürst der Cherusker einem Germanenstamm. Viele Reisende bemerken in ihrem Urlaub im Teutoburger Wald die Bedeutung dieses Fürsten. Doch was macht Arminius so bekannt? Die Germanen und die Römer waren schon lange verfeindet und auch zu dieser Zeit mussten sich die Germanen häufig gegen die römischen Angriffe wehren. Arminius diente in seiner Jugend längere Zeit dem römischen Militär und erlernte so die militärischen Strukturen der Römer.

Bekannt wurde Arminius durch die legendäre Varusschlacht, die von Arminius angeführt wurde. Die Schlacht hatte eine vernichtende Niederlage der Römer zur Folge, was Arminius in der Region umso bekannter und beliebter machte. In der Nähe von Detmold wurde ein fast 26 Meter hohes Denkmal auf einem rund 30 Meter hohen Sockel errichtet. Dieses Denkmal, zu Ehren des „Dicken Hermanns“, zeigt die Stärke und Durchsetzungsfähigkeit der Germanen.

Sogar ein Wanderweg wurde nach ihm benannt. Der Hermannsweg unweit des Denkmals ist einer der beliebtesten Wanderwege des Teutoburger Waldes. Rund 165 Kilometer führt er durch den Wald vorbei an weiteren Sehenswürdigkeiten wie dem „Hockenden Weib“ und dem Schloss Iburg. Urlauber, die ihren Urlaub im Teutoburger Wald verbringen, haben können neben der Erkundung der Natur noch vieles dazulernen.